Die Buche – eine der prägenden Baumarten in Deutschlands Wäldern – steht zunehmend unter Druck: Aktuelle Erhebungen zeigen, dass bereits ein Großteil der Buchen deutliche Schäden aufweist. In unserem Wald-Themennachmittag „Buche im Klimawandel – Grenzen und Alternativen“ werden aus drei aktuellen Forschungsprojekten Einblicke in neue Erkenntnisse gegeben und praxisnahe Ansätze für den Umgang mit den Herausforderungen rund um Trockenstress, Vitalitätsverluste und Anpassungsfähigkeit der Buche vorgestellt.
Buche-Akut – Ursachen, Folgen und Handlungsoptionen bei Buchenschäden
Das Projekt untersucht die Ursachen großflächiger Buchenschäden seit den Trockenjahren ab 2018. Dabei werden insbesondere Standortfaktoren wie Bodenwasserhaushalt und Niederschlagsdefizite analysiert. Aufbauend auf den Ergebnissen wurden konkrete Empfehlungen für die Bewirtschaftung, Sanierung und Neubegründung von Buchenbeständen im Klimawandel entwickelt.
BucheTIG – Anpassungsfähigkeit der Buche verstehen
Im Fokus stehen genetische und dendroökologische Untersuchungen zur Trockenstresstoleranz der Buche. Mithilfe moderner Methoden – von Genomanalysen bis hin zu In-vitro-Kulturen – werden Grundlagen geschaffen, um Anpassungsprozesse besser zu verstehen und langfristig zu unterstützen.
Hainbuche – Alternative Baumart im Klimawandel
Ergänzend wird die Hainbuche als mögliche Alternative zur Buche betrachtet. Obwohl sie trotz ihres Namens nicht zu den Buchen, sondern zu den Birkengewächsen gehört, rückt sie zunehmend als klimaresilientere Baumart in den Fokus. Das Projekt beleuchtet, welche Rolle die Hainbuche künftig in stabilen und anpassungsfähigen Wäldern spielen kann.
Datum: 21. April 2026
Uhrzeit: 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: Online (Webex)
Die Veranstaltung richtet sich an Waldbesitzende, Forstleute, Verwaltungen, Wissenschaft sowie alle, die sich für die Zukunft der Buche und mögliche Alternativen im Klimawandel interessieren. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen & Anmeldung: https://veranstaltungen.fnr.de/wald-seminare/programm/buche-im-klimawandel
Veranstaltungshinweis der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe, 30.03.2026

