Initiative "hunting4future"

Die WBV Fränkische Schweiz e.V. unterstützt "hunting4future", eine Initiative vom Ökologischen Jagdverein Bayern e.V. (ÖJV Bayern).

"Damit sich unsere bewirtschafteten Wälder möglichst natürlich entwickeln können und der dringend notwendige Waldumbau erfolgreich ist, muss das Wild seinem Lebensraum – dem Wald – angepasst werden. Nichts anderes meint der Passus „Wald vor Wild“ im Artikel 1 des Bayerischen Waldgesetzes. Daraus ergibt sich die Aufgabe der Jagd heute: Sie muss effektiv und konsequent zur Unterstützung unseres Waldes beitragen. Denn nur ein vitaler und stabiler Wald kann seine ökologischen (z.B. Artenvielfalt), ökonomischen (z.B. nachwachsender Rohstoff Holz) und gesellschaftlichen (z.B. Lawinen- und Hochwasserschutz) Funktionen nachhaltig erfüllen.

hunting4future tritt deshalb für angepasste Schalenwildbestände und die dafür erforderliche Jagd ein. Nur so sind Wiederaufforstung und Walderhalt flächig erfolgreich und eine nachhaltige natürliche Entwicklung und die damit verbundene Förderung der Biodiversität unserer bewirtschafteten Wälder möglich. Die Jagd spielt eine entscheidende Rolle, um unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen.

Unterstützen Sie hunting4future und stärken damit den Dialog für eine waldfreundliche Jagd!"

Quelle: www.hunting4future.org
Weitere Unterstützer: www.hunting4future.org/unterst%C3%BCtzer/

Lehrgangsleiter Motorsägenkurse gesucht

Unser langjähriger Lehrgangsleiter, Sepp Hofmann aus Unterneuses, hört leider auf. Wir bedanken uns herzlich für die gute Zusammenarbeit. Die WBV sucht ab sofort einen neuen, zertifzierten Lehrgangsleiter für unsere Motorsägen- und Seilwindenkurse. Bei Interesse bitte in der Geschäftsstelle melden.

Eingeschränkte Öffnungszeiten ab August 2019

Liebe Mitglieder und Waldbesitzer,
aufgrund von Elternzeit werden sich unsere Öffnungszeiten bis auf Weiteres auf Donnerstag 9-12 Uhr beschränken.

Borkenkäfer-Gefahr: Kaniber weitet Gegenmaßnahmen aus

(27. Juni 2019) München – Forstministerin Michaela Kaniber hat die Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers noch einmal deutlich erhöht. Waldbesitzer erhalten ab sofort bis zu zwölf Euro pro Kubikmeter Holz, wenn sie befallene Bäume rasch fällen und aus dem Wald transportieren. Bislang betrugen die Zuschüsse fünf Euro pro Kubikmeter. „Wir müssen alle Register ziehen, um dem Käfer Brutraum für die weitere Vermehrung zu entziehen“, sagte Kaniber. Denn heuer sei nahezu bayernweit eine besonders starke Vermehrung und Ausbreitung der Käfer festzustellen. Weiterlesen

Holzmarkt und Preise im 1. Quartal 2020

Nach wie vor ist der Holzmarkt gesättigt, sodass auch über den Winter kaum eine Entspannung zu verzeichnen ist. Vor allem schlechte Qualitäten, also Käferholz und stammtrockene Ware werden unseren Sägern in rauhen Mengen bereitgestellt. Dadurch bleiben die Preise in diesen Sortimenten für das 1. Quartal 2020 weitgehend unverändert, beim Frischholz gab es einen leichten Anstieg.

In Südbayern fiel im vergangenen Jahr ungewohnt wenig Käferholz an, da es an Niederschlägen dort nicht gemangelt hat. Dadurch ist wieder einmal ein deutliches Nord-/ Südgefälle der Holzpreise festzustellen. Aktuell liegen die Preise für Fichten-Käferholz / D-Holz zwischen 20 und 35 € je Fm, also praktisch auf Brennholzniveau. Frische Fichte wird für ca. 55 € je Fm übernommen. Trotz dieser wenig motivierenden Marktlage muss das Käferholz vor dem ersten Schwärmflug Mitte April aufgearbeitet werden. Einfach weg zu schauen ist keine Lösung und verschärft das Problem in diesem Jahr!

Palettenholz ist weiterhin nicht absetzbar und beim Industrieholz müssen wir leider einen weiteren Preisrückgang verzeichnen. Hier wird für den Fm nur noch mit 17 € bezahlt.

Unbelastet bleibt weiterhin der Laubholzmarkt. Zwar ist der Höhenflug der Eiche ein kleines bisschen abgebremst. Die Preisrückgänge sind allerdings marginal. Für Holz der 6. Stärkeklasse und B-Qualität sind immernoch über 400 €/Fm möglich, in der Güteklasse C werden zumindest annähernd 200 €/Fm erreicht.

Buchenstammholz ist preislich stabil und wird für 60-70 €/Fm bei CD-Ware gehandelt, B-Qualität der 5. Und 6. Stärkeklasse liegt über 100 €/Fm.

Die Nachfrage im Laubbrennholz ist sehr gut, da es eine gewisse Verknappung gab. Einschläge wurden vor allem bei der Fichte bedingt durch Käferbefall durchgeführt und Laubholzbestände hinten an gestellt. Preislich liegen wir dabei über 50€/Fm.

Falls Sie einen Einschlag in Eigenarbeit planen, kontaktieren Sie bitte die WBV, bevor Sie die Bäume fällen. So können wir Sie entsprechend beraten.

Aushaltekriterien

Fichte und Kiefer Langholz: ab 10 m in Meterschritten bis 18 m plus 2 % Übermaß. Am starken Ende (Stock) max. 65 cm und am schwachen Ende (Zopf) mindestens 18 cm ohne Rinde. Das Holz muss gerade sein! Verschnittlängen mit 5, 6, 8, 9 m + 2% Übermaß dürfen dazu gelegt werden. Bitte beachten Sie, dass es bei Längen unter 10 m Preisabschläge gibt und dass 7-m-Längen bei den Sägern nicht gewünscht sind.

Chronik 50 Jahre WBV

 Am 1. Juni 2019 haben wir das Jubiläum anlässlich des 50-jährigen Bestehens der WBV gefeiert. Wir bedanken und herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass es ein schöner Jubiläumsabend war und bei all unseren Gästen. Wer möchte, kann die Chronik hier noch einmal nachlesen.

WBV-Rückewagen

Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass wir noch Nutzer für unsere Rückewägen (Forest-Master RW 10) suchen. Die Standorte sind Hartenreuth, Niedermirsberg und Mostviel. Bitte melden Sie sich bei Interesse in der Geschäftsstelle.

Adresse:

Geschäftsstelle
(2. Stock Verwaltungsgebäude Obstgroßmarkt)
Trattstr. 7
91362 Pretzfeld

Kontakt:

Tel.: 0 91 94 / 3 34 63 - 70
Fax: 0 91 94 / 3 34 63 - 99
buero@wbvfs.de

Öffnungszeiten:

Di + Do von 9 - 12 Uhr
ab August 2019 nur Do 9 - 12 Uhr

Standort:

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