Bundeswaldprämie

Corona-Konjunkturprogramm für die Forstwirtschaft

Bitte beachten Sie ungedingt die Angaben am Ende des Artikels!

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und als Reaktion auf deren wirtschaftliche Folgen im Juni dieses Jahres ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Gesamtvolumen von 130 Mrd. Euro beschlossen. In diesem Rahmen stellt die Bundesregierung 700 Mio. Euro für den Sektor Forst und Holz bereit. Neben einem Investitionsprogramm und einer Stärkung des Holzbaus können 500 Mio. Euro direkt von Waldbesitzern beantragt werden, sofern die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung zertifiziert ist und ein SVLFG-Bescheid vorliegt.

Als Waldbesitzer und Mitglied in der Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz e.V. (WBV) nehmen Sie an der PEFC-Zertifizierung teil und können somit von dieser Konjunkturbeihilfe profitieren. Sie können einen einmaligen Förderbetrag in Höhe von 100 Euro pro Hektar Wald erhalten.

Die Voraussetzungen hierfür sind:
1. Ihr Waldbesitz ist insgesamt größer als 1 ha; damit gilt eine Bagatellgrenze von 100 Euro
2. Sie können die Konjunkturbeihilfe im Rahmen Ihres De-minimis-Kontingentes erhalten; hierzu ist eine entsprechende De-minimis-Erklärung abzugeben,
3. Die nachhaltige Bewirtschaftung Ihres Waldes ist zertifiziert (z. B. PEFC) und
4. die Konjunkturbeihilfe wird fristgerecht über ein Online-Portal beantragt und die erforderlichen Nachweise werden vollständig eingereicht.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Alle Informationen und den Zugang zum Online-Antrag finden Sie hier: www.bundeswaldpraemie.de

Im Antragsverfahren müssen Sie Angaben aus Ihrem Beitragsbescheid der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) übernehmen und Angaben zur Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung machen. Hierzu benötigen Sie eine entsprechende Bescheinigung über Ihre Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft in der WBV FS. Bitte beachten Sie, dass die Angaben im SVLFG-Bescheid mit den Angaben in der Bescheinigung über die Mitgliedschaft im FZus und die damit verbundene Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung übereinstimmen. Dies gilt für Name und Anschrift des Waldbesitzers ebenso, wie für die Größe der Forstfläche.

Falls Sie die Konjunkturbeihilfen beantragen möchten, benötigen wir eine Kopie Ihres SVLFG-Bescheids zum Abgleich der bei uns gemeldeten Flächen. Bitte reichen Sie uns diesen per Post, Scan oder persönlich in die Geschäftsstelle. Die Anfragen werden nach Eingang bearbeitet.

Wir freuen uns sehr, dass Sie über die Mitgliedschaft in unserem Zusammenschluss Zugang zu diesem Konjunkturprogramm erhalten. Für uns ist die Abwicklung mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir für die Ausstellung der Bescheinigung mit den förderrelevanten Daten eine geringe Gebühr in Höhe von 20,- Euro (netto) erheben müssen. Es handelt sich um eine individuelle Leistung, die nicht allen Mitgliedern unseres Zusammenschlusses offen steht. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Wir bitten Sie dringend, Folgendes zu beachten:

- Ab Antragstellung müssen die Unterlagen innerhalb von 10 Tagen eingereicht werden. Bitte sorgen Sie erst dafür, dass Sie alle Unterlagen haben und stellen anschließend Ihren Antrag.

- Wir benötigen für den Abgleich der Waldflächen eine Kopie Ihres Bescheids der SVLFG.

- Die Bescheinigung über die PEFC-Zertifizierung kann nur für den auf dem SVLFG-Bescheid genannten Waldbesitzer ausgestellt werden.

- Laut Bayerischem Waldbesitzerverband liegt aktuell (27.11.2020) "die antragsberechtigte Waldfläche rechnerisch noch unter 5 Mio. Hektar, so dass nicht damit zu rechnen ist, dass der Fördertopf von 500 Mio. EUR kurzfristig ausgeschöpft sein könnte. Es besteht damit kein Grund für eine überhastete Antragstellung."

Quelle: Bayerischer Waldbesitzerverband

 

Neu: Hackschnitzel-Liefervertrag mit Öko-Strom Anbieter Naturstrom

Die WBV Fränkische Schweiz will für Ihre Mitglieder den Absatz von Hackschnitzeln verbessern. Dafür ist ein Liefervertrag mit der Firma Naturstrom für die Anlage Forchheim-Nord angedacht. Um über Mengen, Lieferpläne und Konditionen verhandeln zu können, müssen wir wissen, welche Mengen von unseren Mitgliedern lieferbar wären. Der Vertrag soll ab Herbst 2021 laufen.

Liefergegenstand sind naturbelassene Waldhackschnitzel mit den folgenden Qualitätskriterien:

- 100 % Waldhackschnitzel
- Waldhackschnitzel nach DIN EN ISO 17225-4: Korngrößenklasse P 31S, Wassergehalt M 35 und Qualitätsklasse A1 oder A2 (Vollbäume ohne Wurzeln, Stammholz, Waldrestholz)
- keine Fremdstoffe, wie z.B. Erde, Steine, Streusalz, Holzschutzmittel, etc.

- Rinden- und Nadelanteil maximal 10%
- Der Liefergegenstand darf keine Landschaftspflegehackschnitzel, Eiche, Buche, Thuja, Pappelholz oder sonstige Weichlaubhölzer enthalten.

Der Preis beträgt aktuell ca. 65 € / Tonne atro für gutes Waldrestholz bzw. für Hackschnitzel aus Stammholz ca. 69 € / Tonne atro, Netto frei Werk. Wie der Preis nächstes Jahr aussehen wird, können wir jetzt noch nicht sagen.

Wer Interesse an einer Lieferung hat, soll seine Mengen bitte für den Zeitraum September 2021 bis Mai 2022 bis Ende Februar 2021 bei der WBV-Geschäftsstelle melden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 09194 / 33463-70 (Donnerstag 9-12 Uhr).

 

 

WBV schafft drei neue Rückewägen an - Es sind noch Plätze frei!

Bild Rueckewagen neu final

Einweisung neuer Rückewagen, Foto: Nina Meyer

Nachdem unsere alten Rückewägen technisch überholt waren, hat die WBV für die Standorte Hartenreuth, Niedermirsberg und Mostviel drei neue Rückewägen angeschafft. Es handelt sich um den Pflanzelt Profi Rückeanhänger P11 Plus.

Der Rückwagen wiegt knapp 4 Tonnen und ist auf öffentlichen Straßen bis 25 km/h zugelassen. Außerdem verfügen die neuen Rückwagen über

• Auflaufbremse Rückematic 4 Rad
• Bereifung 380/55-17 Vredestein Flotation mit Schlauch und Ventilschutz
• Teleskop-Abstützung A-Form
• Staukasten mit 4 Verzurgurten, Kanister und Motorsägenhalterung
• Pfanzelt Ladekran Typ 4272 Hoch
• Pendel mit innenliegender Schlauchführung für 4,5 t Rotator
• Greifer PM 230 Öffnungsweite 1.250 mm
• EHC-Steuerung Danfoss 8-fach mit Funk-Bedienteil
• Eigene Ölversorgung 108 l
• Biologisches abbaubares Öl in der Hydraulikanlage
• Betriebsstundenzähler
• Bodenwanne

Initiative "hunting4future"

Logo hunting4futureDie WBV Fränkische Schweiz e.V. unterstützt "hunting4future", eine Initiative vom Ökologischen Jagdverein Bayern e.V. (ÖJV Bayern).

"Damit sich unsere bewirtschafteten Wälder möglichst natürlich entwickeln können und der dringend notwendige Waldumbau erfolgreich ist, muss das Wild seinem Lebensraum – dem Wald – angepasst werden. Nichts anderes meint der Passus „Wald vor Wild“ im Artikel 1 des Bayerischen Waldgesetzes. Daraus ergibt sich die Aufgabe der Jagd heute: Sie muss effektiv und konsequent zur Unterstützung unseres Waldes beitragen. Denn nur ein vitaler und stabiler Wald kann seine ökologischen (z.B. Artenvielfalt), ökonomischen (z.B. nachwachsender Rohstoff Holz) und gesellschaftlichen (z.B. Lawinen- und Hochwasserschutz) Funktionen nachhaltig erfüllen.

hunting4future tritt deshalb für angepasste Schalenwildbestände und die dafür erforderliche Jagd ein. Nur so sind Wiederaufforstung und Walderhalt flächig erfolgreich und eine nachhaltige natürliche Entwicklung und die damit verbundene Förderung der Biodiversität unserer bewirtschafteten Wälder möglich. Die Jagd spielt eine entscheidende Rolle, um unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen.

Unterstützen Sie hunting4future und stärken damit den Dialog für eine waldfreundliche Jagd!"

Quelle: www.hunting4future.org
Weitere Unterstützer: www.hunting4future.org/unterst%C3%BCtzer/

Unsere Geschenkidee Nr. 1 Wandkalender "Naturerlebnis Fränkische Schweiz 2021"

Kalender Naturerlebnis Fraenkische Schweiz 2021 final

Der Wehrturm "Steinerner Beutel" von Waischenfeld, Bildquelle: Frank Schneider

Auf der Suche nach den schönsten Motiven war der Foto- und Grafikdesigner Frank Schneider aus Hausen auch dieses Jahr wieder für seinen Fotokalender „Naturerlebnis Fränkische Schweiz 2021“ unterwegs. Auf den meist frühmorgendlichen Streifzügen durch seine fränkische Heimat gelingt es ihm, den einen, unwiederbringlichen Moment einzufangen. Im Spiel mit Sonnenaufgang und -untergang, aufsteigenden Nebelschwaden und feinem Raureif entstehen eindrucksvolle Aufnahmen. Die stimmungsvollen Bilder laden zum Verweilen ein und zeigen zu jeder Jahreszeit die einzigartige Schönheit der Fränkischen Schweiz.

Der Kalender wird klimaneutral in Deutschland gedruckt und kann über den Buchhandel (ISBN 978-3-00-065893-8) oder über www.frankenfreund.de bezogen werden.

Unsere Geschenkidee Nr. 2: "Die Spezialitätenbox"

Frankenkiste 2020 final

René Urban vom Familienunternehmen Frankenkiste zeigt die neue Original Regional-Spezialitätenbox, Foto: Thomas Scherer

Als Partner der Inititative Original-Regional der Metropolregion Nürnberg möchten wir über die neue fränkische Spezialitätenbox informieren. Sie beinhaltet erstklassige kulinarische Produkte, deren Produzenten beim Spezialitätenwettbewerb der Metropolregion Nürnberg überzeugen konnten und prämiert wurden. Weitere tollen Kisten, wie z.B. die "Fränkische Brotzeit", "Nudel & Co. für Zwei" oder "Fränkische Weine" können unter www.franken-kiste.de/unsere-kisten bestellt werden.

Holzmarkt und Preise im 4. Quartal 2020

Die Preisentwicklung auf dem Holzmarkt kannte nun seit Mitte 2017 nur eine Richtung: nach unten. Nun scheint die schlimmste Talsohle durchschritten zu sein und es gibt erste positive Signale. In Südbayern wird bei den Staatsforsten wieder Frischholz eingeschlagen und das Käferholzaufkommen dort, wie auch im ostbayerischen Raum, ist überschaubar. Eine weitere, gute Nachricht ist, dass die Einschnittkapazität steigt. Einige Sägewerke haben die für sie günstige Lage genutzt, um zu investieren und neue Sägelinien auf zu bauen. Konkret sind das zwei Kunden, in deren Einzugsgebiet wir liegen, Gelo und Rettenmeier Willburgstetten. Das bedeutet für unseren Raum, dass wir in Zukunft von den ca. 1 Mio. Festmeter Kapazitätssteigerung profitieren können.

Einen Wermutstropfen gilt es allerdings zu schlucken: Die Nachfrage nach Frischholz ist im fränkischen Raum immer noch kaum vorhanden, so dass wir weiterhin nur sehr geringe Mengen absetzen können. Dabei hat sich der Preis bei ca. 50/Fm eingependelt, Käferholz bewegt sich zwischen 20 und 30€/Fm, wobei die einzelnen Abnehmer in der ein oder anderen Stärkeklasse den Preis leicht angehoben haben. Eine interessante Alternative kann derzeit Papierholz sein. Dafür wird frisches Fichtenholz benötigt zwischen Zopf 8 cm o.R. und Stock 30 cm o.R. bei einem Preis um die 40€/Fm. Sollten Sie dieses Segment bedienen wollen sprechen Sie dies bitte unbedingt vorher mit uns ab. Die Kiefer ist nach wie vor nicht besonders gefragt, kleinere Mengen sind absetzbar. Preislich liegt die Kiefer ca. 5 € niedriger als die Fichte, sowohl im BC-Sortiment wie auch beim D-Holz.
Schwer unter Druck ist nach wie vor das Nadelindustrie-/Nadelbrennrennholz. Hier ist auch noch kein Aufwärtstrend zu erkennen. Palettenholz ist weiterhin nicht absetzbar.

Im Laubholzmarkt erwarten wir keine drastischen Änderungen, d.h. die Eiche wird in dieser Saison wieder sehr gesucht sein und der Preis sich auf Spitzenniveau bewegen (bis zu 400 €/Fm). Buchenholz dagegen bringt nur bei den sehr guten Qualitäten ansprechende Preise (bis zu 120 €/Fm), C- und D-Holz verharrt auf bescheidenem Niveau (ca. 60 – 70 €/Fm). Konkrete Verträge sind bislang noch nicht geschlossen, mit Ausnahme von Buchen C-/D-Holz, so dass die hier angegebenen Werte nur eine Schätzung sind.

BR-Video "Trocknet Bayern aus?"

Niedrigwasser-Management wird nach allen Prognosen auch 2020 Forst- und Landwirtschaft, Behörden und Politik vor immer größere Herausforderungen stellen. Was bedeutet zunehmender Wassermangel für die Wasserversorgung in Bayern?

Sehen Sie hierzu die Dokumentation des Bayerischen Rundfunks "Wassermangel: Trocknet Bayern aus?" vom 22.07.2020.

Borkenkäfer-Gefahr: Kaniber weitet Gegenmaßnahmen aus

(27. Juni 2019) München – Forstministerin Michaela Kaniber hat die Mittel zur Bekämpfung des Borkenkäfers noch einmal deutlich erhöht. Waldbesitzer erhalten ab sofort bis zu zwölf Euro pro Kubikmeter Holz, wenn sie befallene Bäume rasch fällen und aus dem Wald transportieren. Bislang betrugen die Zuschüsse fünf Euro pro Kubikmeter. „Wir müssen alle Register ziehen, um dem Käfer Brutraum für die weitere Vermehrung zu entziehen“, sagte Kaniber. Denn heuer sei nahezu bayernweit eine besonders starke Vermehrung und Ausbreitung der Käfer festzustellen. Weiterlesen

Adresse:

Geschäftsstelle
(2. Stock Verwaltungsgebäude Obstgroßmarkt)
Trattstr. 7
91362 Pretzfeld

Kontakt:

Tel.: 0 91 94 / 3 34 63 - 70
Fax: 0 91 94 / 3 34 63 - 99
buero@wbvfs.de

Öffnungszeiten:

Do von 9 - 12 Uhr
Die Geschäftsstelle ist geöffnet. Es besteht Maskenpflicht.

Standort:

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