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AGDW: Stark steigende Risikobeiträge in der Berufsgenossenschaft erfordern höheren Bundeszuschuss

Stand 17.07.2024

Die Risikobeiträge der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer an die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft steigen insbesondere wegen des als neuer Berufskrankheit anerkannten Parkinson-Syndroms um 18 Prozent. „Angespannte Beitragslage belastet viele Waldbesitzende unzumutbar. Wiederanheben der Bundeszuschüsse auf das Doppelte dringend erforderlich.“

In den nächsten Tagen erhalten die rund 1,4 Millionen in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) gesetzlich Versicherten, darunter rund 800.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, ihre Beitragsbescheide 2024. Während die Grundbeiträge um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sinken, müssen die Waldbesitzenden eine 18-prozentige Erhöhung im Risikobeitrag verkraften. Das geht aus einer Mitteilung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hervor.

„Eine nach zwei Jahren abermals so deutliche Beitragserhöhung ist für viele Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer unzumutbar. Die Forstbetriebe stehen angesichts der klimabedingten Waldkrise und des dringend notwendigen klimastabilen Waldumbaus ohnehin vor kaum zu bewältigenden Herausforderungen. Angesichts dieser Lage fordern wir eine Wiederanhebung der Bundesmittel mindestens auf das Niveau von 2022“, sagt AGDW- Präsident Prof. Dr. Andreas W. Bitter.

Im Juni 2022 hatte der Deutsche Bundestag die Bundeszuschüsse von 178 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro pro Jahr gekürzt, so dass sich damals bereits für die zuschussberechtigten Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer eine Erhöhung des Risikobeitrags um 18 Prozent, also in gleicher Höhe wie die jetzige erneute Beitragserhöhung, ergab.

Der Grund für die nun stark erhöhten Risikobeiträge sind neben steigenden Leistungsaufwendungen im Gesundheitssystem insbesondere die erwarteten Kosten wegen der neuen Berufskrankheit Parkinson. Der Ärztliche Sachverständigenbeirat Berufskrankheiten (ÄSVB) beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales hatte empfohlen, rückwirkend zum 5. September 2023 das Parkinson-Syndrom im Zusammenhang mit der Nutzung chemischer Pflanzenschutzmittel als Berufskrankheit anzuerkennen. Damit müssen die Kosten zukünftig von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und nicht mehr von der Landwirtschaftlichen Krankenkasse übernommen werden.

Um Möglichkeiten zur Minderung des Beitrags unabhängig von möglichen politischen Lösungen auszuloten, empfiehlt die AGDW den Forstbetrieben zu prüfen, ob die an die SVLFG gemeldeten Daten noch aktuell sind. Für kalamitätsgeschädigte Betriebe mit einer Fläche ab 100 Hektar kann beispielsweise die Anpassung des beitragsrelevanten Nutzungssatzes (steuerlicher Hiebsatz) angezeigt sein. Außerdem könnte die nach § 183 Absatz § SGB VI geregelte Beitragsermäßigung zum Tragen kommen, wenn Waldbesitzende Dienstleister beauftragen, die nicht bei der SVLFG versichert sind. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Beitragsminderung bei vertraglich aus der Produktion genommenen Waldflächen zu erreichen, wie dies teilweise beim Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ vorgesehen ist.

Presseinformation der AGDW vom 12.07.2024

Entwaldungsfreie Lieferketten: Petition gegen EU-Politik der Bevormundung verlängert

Stand 27.06.2024

 

Die WBV Fränkische Schweiz e.V. schließt sich an die Forderung des Bayerischen Bauernverbandes an – machen Sie mit! Jede Stimme zählt!

Die Petition wurde verlängert und läuft noch bis zum 20.07.2024. Aktuell sind 75% der erforderlichen 50.000 Stimmen erreicht.

Hier geht's zu Informationen des Bayerischen Bauernverbandes und zur "Petition für eine selbstbestimmte Waldbewirtschaftung in den Regionen".

LWF: Starkes Schwärmen setzt die Fichten unter Druck – weiter Bohrmehl suchen!

Stand 04.07.2024

Die Anfang April angelegte 1. Buchdrucker-Generation fliegt seit etwa 2 Wochen aus. Inzwischen befindet sich auch die Mitte Mai angelegte Geschwisterbrut im Puppen- und Jungkäferstadium und startet nun ebenfalls mit dem Ausflug. Die Anlage der 2. Generation ist weit vorangeschritten. Und die Käfer der Geschwisterbrut beginnen nach dem Ausflug mit der Brutanlage. Es überlagern sich somit die Schwärmflüge mehrerer Bruten, sodass in den kommenden Wochen mit erheblichem Stehendbefall gerechnet werden muss. Bei der andauernden Brutanlage wird viel frisches Bohrmehl ausgeworfen, das derzeit gut zu sehen ist.

Bayernweit verzeichnen wir im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich erhöhte Anflugzahlen an den Borkenkäferfallen. In dieser Gefährdungslage stechen noch einmal hervor: Der Frankenwald, das östliche Niederbayern, die Jurakette, Mittelfranken und das nördliche Unterfranken. Die aktuelle Gefährdungseinschätzung der ÄELF finden Sie im Borkenkäferinfoportal. mehr mit Handlungsempfehlung

Quelle: LWF Blickpunkt Waldschutz Nr. 10/2024 von Cornelia Triebenbacher, Karin Bork, Tobias Frühbrodt vom 03.07.2024

Fortbildung "Newsletterversand mit Rapidmail"

Workshop Rapidmail FVO final

FVO-Geschäftsführer Jörg Ermert, Tanja Domhardt und Nina Meyer (v.l.n.r.) mit weiteren Teilnehmerinnen

Stand 18.06.2024

Unsere Mitarbeiterin aus dem Büro, Tanja Domhardt, hat am Workshop „Newsletterversand per Rapidmail“ der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Oberfranken (FVO) teilgenommen. Referentin war unsere freiberufliche Mitarbeiterin, Nina Meyer. Die WBV verschickt seit einem Jahr ihre Newsletter über diesen DSGVO-konformen Anbieter mit Sitz in Freiburg. Zukünftig werden wir - zusätzlich zum gewohnten Postversand und der Übersicht auf unserer Homepage – unsere Einladungen zu Infoveranstaltungen, Lehrfahrten, Motor- und Seilwindenkursen etc. nach Bedarf auch per Email über Rapidmail an unsere Mitglieder und am Wald Interessierte verschicken.

Quelle Text und Bild Nina Meyer

 

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