Kampagne #LandschafftZukunft gegen die EU-Wiederherstellungsverordnung
Stand: 27.02.2026
Information des Bayerischen Waldbesitzerverbands vom 17.02.2026
No Deal zu weiteren Eingriffen in Bewirtschaftung und Eigentumsrechten – Ihre Stimme gegen die W-VO und die Zerstörung unserer Wälder!
Die Wiederherstellungsverordnung ist nicht nur ein Bürokratiemonster, sondern die einschneidendste Verschärfung des europäischen Umweltrechts seit Natura 2000. Und jetzt ist der gesamte Wald betroffen!
In einem Hau-Ruck-Verfahren werden im Moment Tatsachen mit weitreichenden Folgen für unseren Wald, unser Eigentum und die Bewirtschaftung geschaffen.
• Spätestens bis 2030 werden unsere Wälder flächendeckend kartiert - mit einem regelmäßigen Monitoring und Berichtspflichten.
• Unsere Zukunft: Lebensraumtypen und gesetzlich vorgeschriebene Baumarten, die laut allen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen in 50 Jahren von vielen Standorten getilgt sein werden. Waldumbaumaßnahmen müssen ggfs. rückabgewickelt werden.
• Rückwärtsgang beim Waldumbau: Erst wenn ein vorgeschriebener Lebensraum vollständig zerstört ist, darf ein klimaresilienter Mischwald begründet werden.
• Der „gute Zustand“ wird zum Betriebsrisiko, da künftig auch außerhalb von FFH-Gebieten ein Verschlechterungsverbot gelten wird!
• Die Finanzierung der Umsetzung ist völlig unklar. Weder in der EU noch auf Bundesebene gibt es zusätzliche Finanzmittel.
• Die sich immer weiter verschärfende Rechtsprechung führt dazu, dass das Risiko für Waldbesitzende, „mit einem Bein im Gefängnis zu stehen“, zunimmt.



