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Intakte Wälder sichern weltweit Wohlstand

Stand: 18.03.2026

Internationaler Tag des Waldes 2026 und Deutsche Waldtage 2026 unter dem Motto „Wald und Wirtschaft“

Am 21. März findet jährlich der Internationale Tag des Waldes statt. In diesem Jahr steht der von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ausgerufene Tag unter dem Motto: „Forests and economies“, sinngemäß: „Wälder und Wirtschaft“. Die FAO möchte damit bewusstmachen, welch immense ökonomische Bedeutung intakte, bewirtschaftete Wälder haben: Ihr Umsatz bemisst sich in Billionen und sichert Millionen Arbeitsplätze.

Die vom Bundeslandwirtschaftsministerium initiierten Deutschen Waldtage greifen dieses Thema 2026 auf. Rund um das Aktionswochenende vom 18. bis 21. September finden dazu wieder deutschlandweit hunderte Veranstaltungen statt.

Vollständige Pressemitteilung der Fachagentur für Nachhaltige Rohstoffe vom 17.03.2026

Aktuelle Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln im Forst

Stand: 10.03.2026

Wie zu Beginn eines jeden Jahres möchten wir Ihnen mit dieser Ausgabe unseres Newsletters „Blickpunkt Waldschutz“ einen kurzen Überblick über die aktuelle Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln (PSM) sowie über wichtige Änderungen pflanzenschutzrechtlicher Bestimmungen im Forst geben.

In aller Kürze: Die Zulassung von „KARATE® FORST flüssig“ ist ausgelaufen. Dafür wurde mit „Karate® Forst Fluessig“ ein Pflanzenschutzmittel für die Rüsselkäferbehandlung neu zugelassen (Schreibweise beachten!). Ebenfalls neu zugelassen wurde das Insektizid „LANZARTA®“ gegen den Großen Braunen Rüsselkäfer sowie die Wildschadensverhütungsmittel „Trico® Silva“ und „Flügol weiß“. Die elektronische Dokumentationspflicht wurde auf das Jahr 2027 verschoben; die Liste der zu dokumentierenden Angaben wurde erweitert.

Vollständiger Artikel Blickpunkt Waldschutz Nr. 1/2026 von Carolin Buchner, Andreas Hahn

 

„Klimaangepasstes Waldmanagement“ geht ins neue Jahr

Stand: 05.03.2026

Auswertungen zeigen starke Nachfrage und hohes Engagement der Waldbesitzenden

Deutschlands Wälder stehen unter Druck – Trockenheit, Hitze und Schädlinge setzen ihnen zu und stellen Waldbesitzende bundesweit vor große Herausforderungen.

Die Anpassung der Wälder an den Klimawandel hat daher eine hohe Priorität. Mit dem 2022 vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gestarteten und seit 2024 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) umgesetzten Förderprogramm „Klimaangepasstes Waldmanagement“ (KWM) werden – in Ergänzung zu den GAK-Waldmaßnahmen – Waldbesitzende dabei unterstützt, ihre Wälder aktiv widerstandsfähiger zu machen. Nur klimaresiliente Wälder sind dauerhaft in der Lage, neben der CO2-Bindung in Wäldern und Holz auch die anderen Ökosystemleistungen für die Gesellschaft zu erfüllen.

Die hohe Nachfrage zeigt den Erfolg des Programms: Rund 8.700 private und kommunale Waldbesitzende sind dabei und setzen die Kriterien des klimaangepassten Waldmanagements um. Damit werden bereits jetzt über 21 Prozent der Fläche des Privat- und Kommunalwalds Deutschlands über das KWM gefördert.

Vollständige Presseinformation der FNR vom 02.03.2026

 

Unser Seminarreihe "Waldgscheit" startet wieder im Mai

Stand: laufend - seit 11.12.2025

Im Rahmen der WBV-Seminarreihe »Waldgscheit« besuchen wir die Wälder der Teilnehmer und besprechen die Waldbilder und deren weitere Bewirtschaftung. Denn nur wer den Wald versteht, wird sich auf die tiefgreifenden Veränderungen für unsere Wälder durch die Klimakatastrophe einstellen und Antworten finden können.

Weitere Informationen zur Seminarreihe finden sie unter der Rubrik Veranstaltungen.

Die Teilnahme ist auch während des laufenden Kurses jederzeit noch möglich.

Kampagne #LandschafftZukunft gegen die EU-Wiederherstellungsverordnung

Stand: 27.02.2026

Information des Bayerischen Waldbesitzerverbands vom 17.02.2026

No Deal zu weiteren Eingriffen in Bewirtschaftung und Eigentumsrechten – Ihre Stimme gegen die W-VO und die Zerstörung unserer Wälder!

Die Wiederherstellungsverordnung ist nicht nur ein Bürokratiemonster, sondern die einschneidendste Verschärfung des europäischen Umweltrechts seit Natura 2000. Und jetzt ist der gesamte Wald betroffen!

In einem Hau-Ruck-Verfahren werden im Moment Tatsachen mit weitreichenden Folgen für unseren Wald, unser Eigentum und die Bewirtschaftung geschaffen.

• Spätestens bis 2030 werden unsere Wälder flächendeckend kartiert - mit einem regelmäßigen Monitoring und Berichtspflichten.

• Unsere Zukunft: Lebensraumtypen und gesetzlich vorgeschriebene Baumarten, die laut allen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Prognosen in 50 Jahren von vielen Standorten getilgt sein werden. Waldumbaumaßnahmen müssen ggfs. rückabgewickelt werden.

• Rückwärtsgang beim Waldumbau: Erst wenn ein vorgeschriebener Lebensraum vollständig zerstört ist, darf ein klimaresilienter Mischwald begründet werden.

• Der „gute Zustand“ wird zum Betriebsrisiko, da künftig auch außerhalb von FFH-Gebieten ein Verschlechterungsverbot gelten wird!

• Die Finanzierung der Umsetzung ist völlig unklar. Weder in der EU noch auf Bundesebene gibt es zusätzliche Finanzmittel.

• Die sich immer weiter verschärfende Rechtsprechung führt dazu, dass das Risiko für Waldbesitzende, „mit einem Bein im Gefängnis zu stehen“, zunimmt.

Aktueller Waldzustandsbericht: Bayerns Wälder leiden noch immer

Stand: 26.02.2026

Bayerns Waldzustandsbericht 2025 zeigt erneut: Der Klimawandel belastet die Wälder. Nahezu alle Baumarten leiden, insbesondere Kiefer, Fichte und Esche.

Der Gesundheitszustand der bayerischen Waldbäume ist das dritte Jahr in Folge angespannt. In vergangenen Jahr setzten laut Waldzustandsbericht 2025 vor allem zwei Faktoren den Wäldern zu: Regionaler Trockenstress durch fehlende Niederschläge im Frühjahr und hohe Sommertemperaturen. Dies war besonders in Nordbayern – und hier wiederum in Mittelfranken – der Fall. „Unsere Wälder stehen unter erheblichem Druck durch den Klimawandel. Wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren – der Aufbau zukunftsfähiger, stabiler Mischwälder hat höchste Priorität“, kommentierte Forstministerin Michaela Kaniber.

Vollständiger Artikel aus "forstpraxis" vom 17.02.2026

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