Nachprüfungsverfahren Bundeswaldprämie

Stand 23.06.2022

Im Rahmen des Nachprüfverfahrens werden Empfänger der Bundeswaldprämie von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) derzeit kontaktiert und zum Nachweis der fortbestehenden Zertifizierung aufgefordert. Die angeforderte Mitgliedsbescheinigung zum Nachweis der fortbestehenden Zertifizierung muss von der WBV ausgefüllt und unterschrieben werden.

Sollten Sie von der FNR zum Nachweis der fortbestehenden Zertifizierung aufgefordert worden sein, schicken Sie uns bitte eine Email an buero@wbvfs.de mit dem Betreff "Nachprüfung BWP". Wir werden Ihnen dann die Mitgliedsbescheinigung ausstellen und zuschicken. Hierfür fallen als Service für unsere Mitglieder keine Kosten an.

Bitte beachten Sie im Falle von Änderungen der Waldfläche seit Ausstellung der Bescheinigung zur Beantragung der Bundeswaldprämie 2020/2021:

  • Wir stellen Ihnen die Mitgliedsbescheinigung im Rahmen des Nachprüfverfahrens laut der uns aktuell vorliegenden Daten Ihrer Mitgliedschaft aus. Sie sind laut WBV-Satzung dazu verpflichtet, uns Änderungen Ihrer Mitgliedsdaten unverzüglich mitzuteilen.

  • Die Waldbesitzervereinigung Fränkische Schweiz e.V. hat gegenüber der FNR bei Änderungen keine Mitteilungspflicht (Mitteilung FNR vom 31.08.2021). Änderungen, z. B. bei Verkauf der Waldfläche, muss der Antragsteller der FNR nur mitteilen, wenn die Zertifizierung auf der bewilligten Fläche oder Teilfläche nicht bestehen bleibt.

Internationale Forstfrauenkonferenz 2022

Stand 15.06.2022

Bild Forstfrauenkonferenz finalGründerinnen der internationalen Dachorganisation „Women in Forestry“ - Auf dem Foto von links nach rechts: Lesya Loyko aus der Ukraine, Nike Kraijnc aus Slowenien, Ragnhildur Freysteinsdóttir aus Island, Iza Pigan aus Polen, Dagmar Karisch-Gierer aus Österreich und Maren Ammer aus Deutschland; Foto: Maximilian Handlos (Waldverband Steiermark)

Am österreichischen Waldcampus in Traunkirchen fand am 27. und 28. Mai 2022 eine Internationale Forstfrauenkonferenz statt. Auf Initiative des österreichischen Vereins Die Forstfrauen (Vorsitzende: Dagmar Karisch-Gierer) und dem europäischen Projekt „Fem4Forest – Wald in Frauenhänden“ fanden sich mehr als 70 Teilnehmer*innen aus 13 Ländern am größten forstlichen Bildungskompetenzzentrum Europas ein. Vernetzung, Kommunikation, Kooperation und Wissenstransfer haben diese zukunftsweisende Konferenz geprägt. Der internationale Austausch von Frauen, die sich im und für den Wald engagieren, hat seit Mitte der 1990er Jahre Tradition.

Forstministerin Michaela Kaniber rät Bayerns Waldbesitzer zur Wachsamkeit: Borkenkäfer schwärmen aus!

Stand 17.05.2022

In Bayerns Wäldern beginnt in diesen Tagen der Hauptschwärmflug der Borkenkäfer. Forstministerin Michaela Kaniber erwartet auch heuer wieder eine bayernweit sehr hohe Gefahr durch den Waldschädling. „Im letzten Jahr war die Ausbreitung des Borkenkäfers zum Glück nicht so dramatisch, dennoch dürfen sich die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wir müssen die Borkenkäfer weiterhin konsequent bekämpfen. Nur so können wir effektiv verhindern, dass es zu einer Massenausbreitung kommt und ganze Wälder absterben. Wir bitten daher alle Waldbesitzer: Gehen Sie raus in Ihre Wälder und kontrollieren Sie diese ab sofort regelmäßig auf frischen Käferbefall.“

Den Waldboden gesund erhalten

Stand 29.03.2022

Bild PEFC final

Foto: PEFC Bayern

Knapp 90% der bayerischen Wälder werden nach den PEFC-Standards nachhaltig bewirtschaftet. Den Waldboden als Grundlage des Baumwachstum gilt es dabei besonders zu achten und zu pflegen. Die Waldbesitzer haben sich bei der Kulturvorbereitung, dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und der Befahrung des Waldbodens zu folgenden Punkten freiwillig verpflichtet:

Förderung für Wuchshüllen aus Kunststoff läuft aus

Stand 29.06.2021

25FoerderausschlussKunststoffe

Foto: Klaus Schreiber, LWF

In Bayerns Wäldern wir es zukünftig keine staatliche Förderung für kunststoffbasierte Produkte mehr geben. Für die bekannten Kunststoff-Wuchshüllen ist ein stufenweiser Ausstieg geplant. Im Jahr 2022 sind je Förderantrag nur noch maximal 200 Stück förderfähig, ab dem 1. Januar 2023 endet die Förderung ganz. Ausführliche Informationen siehe Pressemitteilung vom 25.06.21 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

 

Mikroplastik im Wald BR 25.06.21

Fernsehbeitrag "Mikroplastik im Wald" aus der Sendung "Unser Land" am 25.06.2021 im BR Fernsehen

Waldführungen für Kindergärten

Stand 11.05.2021
 
Seit Oktober 2020 bietet die WBV Fränkische Schweiz e.V. kostenlose Waldführungen für Kindergärten an. Dabei werden die Kindergärten unterstützt, den Kindern die verschiedenen Aspekte der Waldbewirtschaftung spielerisch zu vermitteln. So werden z.B. Pflanzen- und Tierarten, Waldpflege und Naturschutz unmittelbar erlebbar gemacht. Während der Waldführung erkunden die Kinder den Lebensraum Wald und seine Schätze mit Spielen, Tänzen, Liedern, Gedichten und Experimenten. Dabei wird mit den vorhandenen Naturmaterialien gearbeitet.

Die Waldführungen dauern zwei Stunden und sind modular mit verschiedenen Schwerpunkthemen aufgebaut. So können Kindergartengruppen, die regelmäßig an Waldführungen teilnehmen, jedes Mal neue Themen und deren erlebnispädagogische Umsetzung mit Spaß und Spannung erleben.

Ansprechpartnerin: Frau Cornelia Sieg (zertifizierte Erlebnisbäuerin), Tel. 09194-4866, info@roethelfelshof.de

Neue PEFC-Standards

Stand 07.04.2021

Mit Beginn des neuen Jahres traten neue PEFC-Standards in Kraft. Durch Ihre Mitgliedschaft in der WBV Fränkische Schweiz e.V. ist Ihr Wald PEFC-zertifiziert.

Nach einer einjährigen Überarbeitungszeit gibt es für alle PEFC-Waldbesitzer in Deutschland einen neuen PEFC-Standard, welcher zum 01.01.2021 in Kraft trat. Gemeinsam haben Vertreter der Waldbesitzer, Wissenschaftler, sowie weitere am Wald interessierte Gruppen diesen Standard ausgearbeitet. Da es eine einjährige Übergangsfrist gibt, gelten in 2021 der alte und der neue Standard gleichzeitig.

Nutzen Sie diese Zeit, um sich mit dem neuen Waldstandard vertraut zu machen! Dem Waldstandard wurden zwei neue Kriterien zu den Themen Waldränder und Erdöl-basierte Produkte hinzugefügt. Des Weiteren gibt es eine Reihe von Konkretisierungen, z. B. bei den Standards Mischbestände, angepasste Wildbestände und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln.

Die aktuellen Standards mit Neuerungen haben wir für Sie zusammengefasst:

• Auf nährstoffarmen Böden ist eine reguläre Vollbaumnutzung nicht erlaubt, um die Böden nicht dauerhaft zu verarmen und um die Ertragskraft des Bodens für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.
• Private Selbstwerber müssen einen qualifizierten Motorsägenkurs nachweisen.
• Eingesetzte Forstunternehmer müssen ein von PEFC anerkanntes Forstunternehmerzertifikat aufweisen.
• Bio-Öle und Sonderkraftstoffe (bei Arbeitsgeräten mit Verbrennungsmotoren) sind für alle verpflichtend, auch für eingesetzte Brennholzselbstwerber. Eine Ausnahme gibt es nur für landwirtschaftliche Schlepper ohne hydraulisch angetriebene Anbaugeräte.
• Pflanzenschutzmittel dürfen nur als letztes Mittel und durch Personen mit Sachkundenachweis ausgebracht werden. Außer bei Polterbehandlungen und Verbissschutz ist dazu ein Gutachten einer fachkundigen Person erforderlich.
• Biotopholz (stehendes und liegendes Totholz, Horst- und Höhlenbäume) soll in angemessenen Umfang erhalten bleiben. Werden Betriebspläne aufgestellt, müssen Aussagen zum Biotopholz enthalten sein.
• Der Mindestabstand von Rückegassen im Wald bleibt bei 20 m. Gleißbildung ist zu vermeiden, flächiges Befahren zu unterlassen.
• Waldbesitzende als Jagdgenossenschaftsmitglieder wirken auf angepasste Wildbestände hin (Grundlage für naturnahe Waldbewirtschaftung).
• NEU: Struktur- und artenreiche Waldränder sollen gefördert werden.
• NEU: Kunststoffprodukte, wie Wuchshüllen, sin nach Gebrauch zu entnehmen und fachgerecht zu entsorgen um Rückstände im Ökosystem zu vermeiden.

Ausführliche Informationen zu den Änderungen können Sie unter https://www.pefc-bayern.de/neue-standards.html einsehen.

WBV schafft drei neue Rückewägen an - Es sind noch Plätze frei!

Bild Rueckewagen neu final

Einweisung neuer Rückewagen, Foto: Nina Meyer

Nachdem unsere alten Rückewägen technisch überholt waren, hat die WBV für die Standorte Hartenreuth, Niedermirsberg und Mostviel drei neue Rückewägen angeschafft. Es handelt sich um den Pflanzelt Profi Rückeanhänger P11 Plus.

Der Rückwagen wiegt knapp 4 Tonnen und ist auf öffentlichen Straßen bis 25 km/h zugelassen. Außerdem verfügen die neuen Rückwagen über

• Auflaufbremse Rückematic 4 Rad
• Bereifung 380/55-17 Vredestein Flotation mit Schlauch und Ventilschutz
• Teleskop-Abstützung A-Form
• Staukasten mit 4 Verzurgurten, Kanister und Motorsägenhalterung
• Pfanzelt Ladekran Typ 4272 Hoch
• Pendel mit innenliegender Schlauchführung für 4,5 t Rotator
• Greifer PM 230 Öffnungsweite 1.250 mm
• EHC-Steuerung Danfoss 8-fach mit Funk-Bedienteil
• Eigene Ölversorgung 108 l
• Biologisches abbaubares Öl in der Hydraulikanlage
• Betriebsstundenzähler
• Bodenwanne

Initiative "hunting4future"

Logo hunting4futureDie WBV Fränkische Schweiz e.V. unterstützt "hunting4future", eine Initiative vom Ökologischen Jagdverein Bayern e.V. (ÖJV Bayern).

"Damit sich unsere bewirtschafteten Wälder möglichst natürlich entwickeln können und der dringend notwendige Waldumbau erfolgreich ist, muss das Wild seinem Lebensraum – dem Wald – angepasst werden. Nichts anderes meint der Passus „Wald vor Wild“ im Artikel 1 des Bayerischen Waldgesetzes. Daraus ergibt sich die Aufgabe der Jagd heute: Sie muss effektiv und konsequent zur Unterstützung unseres Waldes beitragen. Denn nur ein vitaler und stabiler Wald kann seine ökologischen (z.B. Artenvielfalt), ökonomischen (z.B. nachwachsender Rohstoff Holz) und gesellschaftlichen (z.B. Lawinen- und Hochwasserschutz) Funktionen nachhaltig erfüllen.

hunting4future tritt deshalb für angepasste Schalenwildbestände und die dafür erforderliche Jagd ein. Nur so sind Wiederaufforstung und Walderhalt flächig erfolgreich und eine nachhaltige natürliche Entwicklung und die damit verbundene Förderung der Biodiversität unserer bewirtschafteten Wälder möglich. Die Jagd spielt eine entscheidende Rolle, um unsere Wälder fit für die Zukunft zu machen.

Unterstützen Sie hunting4future und stärken damit den Dialog für eine waldfreundliche Jagd!"

Quelle: www.hunting4future.org
Weitere Unterstützer: www.hunting4future.org/unterst%C3%BCtzer/

Adresse:

Geschäftsstelle
(2. Stock Verwaltungsgebäude Obstgroßmarkt)
Trattstr. 7
91362 Pretzfeld

Kontakt:

Tel.: 0 91 94 / 3 34 63 - 70
Fax: 0 91 94 / 3 34 63 - 99
buero@wbvfs.de

Öffnungszeiten:

Do von 9 - 12 Uhr

Standort:

» bei GoogleMaps

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