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Neue Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz (RVWV)

Stand 19.05.2026

Information des Bayerischen Waldbesitzerverbands vom 18.05.2026

Mit der Unterzeichnung eines umfassenden Dokumentenpakets durch die Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V. (DFWR) und des Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverbandes e.V. (DeSH) am 15.05.2026 ist die neue „Rahmenvereinbarung für die Werksvermessung von Stammholz 2026“ (RVWV 2026) in Kraft getreten. Damit wird das zentrale Regelwerk der Branche an aktuelle rechtliche und technische Standards angepasst. Die Unterzeichnung markiert das Ende eines intensiven Fachprozesses. Die RVWV bildet in Deutschland seit 2005 die Grundlage für die abrechnungsrelevante Dimensions- und Qualitätsermittlung im Werk. Ihre Überarbeitung war notwendig geworden, um bestehende Regelungslücken zu schließen und die technischen Entwicklungen der letzten Jahre rechtssicher abzubilden.

Nach Waldbrand und Borkenkäfer: Bayern unterstützt Wiederaufforstung

Stand 19.05.2026

Im Privat- und Körperschaftswald unterstützt die Forstverwaltung eine Wiederaufforstung, sei es nach Borkenkäfer-Befall oder Waldbrand. Die Waldförderung wurde hierfür erst kürzlich neu gestaltet. Körperschaften und private Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer erhalten beispielsweise 3,80 Euro pro Pflanze. Zu den Grundfördersätzen sind diverse Zuschläge möglich. So erhöhen sich die Sätze im Schutzwald nochmals um 50 Prozent, im Kleinprivatwald bis 20 Hektar um zehn Prozent.

Auzug Presseinformation des Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vom 06.05.2026

 

Waldbesitzer und Waldbesitzerinnen bitten wir, sich für weitere Informationen zur Förderung an ihren zuständigen Amtsförster (bitte auf der Seite runterscrollen) zu wenden. 

Wer Zaunmaterial, Einzelschutz oder Pflanzhilfen sucht, kann sich gerne an die WBV wenden. 

Unser Seminarreihe "Waldgscheit" startet wieder Ende Mai

Stand: laufend - seit 11.12.2025

Im Rahmen der WBV-Seminarreihe »Waldgscheit« besuchen wir die Wälder der Teilnehmer und besprechen die Waldbilder und deren weitere Bewirtschaftung. Denn nur wer den Wald versteht, wird sich auf die tiefgreifenden Veränderungen für unsere Wälder durch die Klimakatastrophe einstellen und Antworten finden können.

Weitere Informationen zur Seminarreihe finden sie unter der Rubrik Veranstaltungen.

Die Teilnahme ist auch während des laufenden Kurses jederzeit noch möglich.

Moorschutz braucht Moorwald - Neues LWF-Merkblatt zeigt Wege für Waldbesitzende

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Auch gerade für das weitgehend offene Moorzentrum bietet der strukturreiche Moorwald einen wichtigen klimatischen und hydrologischen Puffer.
Foto: Boris Mittermeier


Stand 14.05.2026

Moore zählen zu den wertvollsten und zugleich bedrohtesten Lebensräumen Bayerns. Eine zentrale Rolle für Ihren Erhalt spielen die Moorwälder: Sie halten Wasser im Torfkörper und stabilisieren das Moorklima. Dadurch sichern sie wichtige Funktionen für Klimaschutz, Wasserhaushalt und Biodiversität. Doch frühere Entwässerungen wirken bis heute nach – weniger als fünf Prozent der bayerischen Moore gelten als intakt.

Mit dem neuen Merkblatt „Moorschutz im Wald“ zeigt die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF), wie Waldbesitzende zum Erhalt dieser wertvollen Lebensräume beitragen können. „Moorschutz in Bayern braucht den Moorwald und wir als LWF liefern hierfür die fachlichen Grundlagen“, betont Dr. Peter Pröbstle, Leiter der LWF und Herausgeber der aktuellen Handreichung.

Borkenkäfer schwärmen wieder aus! – Wälder ab sofort kontrollieren

Stand 05.05.2026

Mit dem warmen und sonnigen Wetter startet in Bayerns Wäldern die Borkenkäfersaison. Experten der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft rechnen Anfang Mai mit dem ersten großen Hauptschwärmflug des Borkenkäfers in Bayern. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer sind jetzt besonders gefordert. Forstministerin Kaniber mahnt zur Wachsamkeit „Es geht los, der Borkenkäfer schwärmt aus. In den nächsten Tagen kann bereits der erste frische Befall an den Fichten sichtbar werden. Gehen Sie jetzt raus und kontrollieren Sie in ihre Wälder regelmäßig. Jeder rechtzeitig erkannte Befall ist wichtig im Wettlauf gegen den Käfer.“

Für eine erfolgreiche Bekämpfung ist es essenziell, frühzeitig nach Bohrmehl zu suchen. Es rieselt als rotbraunes, kaffeepulverähnliches Material am Stamm herunter und sammelt sich an Rindenschuppen, am Stammfuß und auf der Vegetation im Umfeld befallener Bäume. Da Regen und Wind das Bohrmehl schnell abwaschen oder verwehen, empfiehlt sich eine häufige Kontrolle der Bestände.

StMELF: Waldbesitzer testen neue Zukunftsbäume

Stand 05.05.2026

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Praxisanbauversuch mit Atlaszeder, Quelle: Norbert Wimmer/LWF 

Der Klimawandel setzt Bayerns Wäldern zu. Um sie fit zu machen, weitet der Freistaat die Forschungsaktivitäten aus. „Mit einer eigenen Förderung unterstützen wir Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer gezielt dabei, neue Baumarten auszuprobieren“, erklärte Forstministerin Michaela Kaniber anlässlich des Tags des Baumes. Und weiter: „Mit vielen kleinen Anbauversuchen gewinnen wir so wertvolle Erfahrungen für zusätzliche Baumarten, die dem Klimawandel standhalten.“

Die sogenannten Praxisanbauversuche funktionieren als so genannte Citizen-Science – sprich „Bürgerwissenschaft“: Mit Beratung und finanzieller Unterstützung durch die Forstverwaltung testen Waldbesitzer auf verschiedenen Standorten den Anbau neuer Baumarten, wie zum Beispiel Baumhasel, Atlaszeder, Bornmüllertanne oder Libanonzeder. Für solche Baumarten erhalten sie neun Euro pro Pflanze und die Aussicht auf einen neuen, klimastabilen Wald. Die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sowie das Amt für Waldgenetik begleiten die Versuche wissenschaftlich. Sie sammeln Daten darüber, welche Baumarten und Herkünfte auf den jeweiligen Standorten am besten wachsen. Von diesen Erkenntnissen profitieren dann wiederum alle Waldbesitzer.

LWF: Käfer mit Geweih gesucht: Hirschkäfer melden – Lebensräume erhalten

Stand 05.05.2026

Hirschkaefermaennchen und Hirschkaeferweibchen C PantherMedia WildMedia final

Hirschkäfermännchen (erkennbar an dem sichtbaren Geweih) und Hirschkäferweibchen.
Foto: PantherMedia / WildMedia

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus) ist einer der größten heimischen Käfer und ein wichtiger Indikator für naturnahe Wälder und Altholzbestände. Helfen Sie mit, das Wissen über das Vorkommen dieses faszinierenden Käfers zu verbessern: Melden Sie Ihre Sichtungen als Teil des Citizen-Science-Projekts über das neue Online–Formular der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und informieren Sie sich im neuen Merkblatt zum Hirschkäfer.

„Jede Meldung zählt“, betont Dr. Peter Pröbstle, Präsident der LWF. “Mit wenigen Angaben und einem Foto können Bürgerinnen und Bürger einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Hirschkäfers leisten. Die gesammelten Daten helfen uns, gezielte Maßnahmen zur Verbesserung seiner Lebensräume umzusetzen.“

Art mit hoher ökologischer Bedeutung
Der Hirschkäfer ist eine Charakterart lichter, wärmebegünstigter Laubwälder mit einem hohen Anteil an Alt- und Totholz. Seine Anwesenheit zeigt, dass diese selten gewordenen Strukturen noch vorhanden sind. Nachweise sind Grundlage für die Bewertung ihres Erhaltungszustands und für entsprechende Schutzmaßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene.

EU-Kommission: Weitere Anpassungen bei der EUDR

Stand 05.05.2026

EUDR: EU-Kommission setzt Realitätsverweigerung fort – Waldbesitzer weiter massiv belastet

Die Europäische Kommission hat am 4. Mai weitere Anpassungen zur EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) vorgelegt. In aktualisierten Leitlinien und FAQs werden zwar einzelne Umsetzungsfragen präzisiert, eine echte Entlastung der Forstbetriebe bleibt jedoch weiterhin aus. „Nach den im Dezember in Brüssel beschlossenen Korrekturen an der EUDR und der Verschiebung des Geltungsbeginns auf den 30. Dezember 2026 bildet die nun vorgestellte Leitlinie einen Rückschritt. Die EU-Kommission ist nicht bereit oder nicht in der Lage, die EUDR praxistauglich auszugestalten. Die Änderungen sind kosmetischer Natur und gehen an der Realität der Forstbetriebe vorbei. Von Bürokratieabbau kann keine Rede sein – im Gegenteil, der Regulierungsaufwand wird weiter zementiert“, erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter.

Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse: realitätsferne Systemvorgaben
Die von der AGDW massiv geforderte Möglichkeit, dass forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse (FWZ) Meldungen im eigenen Namen für die gesamte Mitgliedsfläche vornehmen, bleibt weiterhin ausgeschlossen. Eine solche Meldung seitens des Zusammenschlusses ist nur möglich, wenn dieser stehendes Holz vom Mitglied erwirbt, selbst erntet und verkauft. Dies entspricht jedoch nicht der Realität der überwiegenden Zahl der Zusammenschlüsse. „Es ist erschreckend, wie sich die EU-Kommission einer sachgerechten Lösung verschließt. Statt praxistauglicher Entlastung werden weiterhin Millionen kleinteiliger Einzelregistrierungen von Waldbesitzenden verlangt und damit der administrative Aufwand massiv erhöht“, erklärt AGDW-Präsident Bitter.

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