Holzmarkt und Preise im 4. Quartal 2020

Die Preisentwicklung auf dem Holzmarkt kannte nun seit Mitte 2017 nur eine Richtung: nach unten. Nun scheint die schlimmste Talsohle durchschritten zu sein und es gibt erste positive Signale. In Südbayern wird bei den Staatsforsten wieder Frischholz eingeschlagen und das Käferholzaufkommen dort, wie auch im ostbayerischen Raum, ist überschaubar. Eine weitere, gute Nachricht ist, dass die Einschnittkapazität steigt. Einige Sägewerke haben die für sie günstige Lage genutzt, um zu investieren und neue Sägelinien auf zu bauen. Konkret sind das zwei Kunden, in deren Einzugsgebiet wir liegen, Gelo und Rettenmeier Willburgstetten. Das bedeutet für unseren Raum, dass wir in Zukunft von den ca. 1 Mio. Festmeter Kapazitätssteigerung profitieren können.

Einen Wermutstropfen gilt es allerdings zu schlucken: Die Nachfrage nach Frischholz ist im fränkischen Raum immer noch kaum vorhanden, so dass wir weiterhin nur sehr geringe Mengen absetzen können. Dabei hat sich der Preis bei ca. 50/Fm eingependelt, Käferholz bewegt sich zwischen 20 und 30€/Fm, wobei die einzelnen Abnehmer in der ein oder anderen Stärkeklasse den Preis leicht angehoben haben. Eine interessante Alternative kann derzeit Papierholz sein. Dafür wird frisches Fichtenholz benötigt zwischen Zopf 8 cm o.R. und Stock 30 cm o.R. bei einem Preis um die 40€/Fm. Sollten Sie dieses Segment bedienen wollen sprechen Sie dies bitte unbedingt vorher mit uns ab. Die Kiefer ist nach wie vor nicht besonders gefragt, kleinere Mengen sind absetzbar. Preislich liegt die Kiefer ca. 5 € niedriger als die Fichte, sowohl im BC-Sortiment wie auch beim D-Holz.
Schwer unter Druck ist nach wie vor das Nadelindustrie-/Nadelbrennrennholz. Hier ist auch noch kein Aufwärtstrend zu erkennen. Palettenholz ist weiterhin nicht absetzbar.

Im Laubholzmarkt erwarten wir keine drastischen Änderungen, d.h. die Eiche wird in dieser Saison wieder sehr gesucht sein und der Preis sich auf Spitzenniveau bewegen (bis zu 400 €/Fm). Buchenholz dagegen bringt nur bei den sehr guten Qualitäten ansprechende Preise (bis zu 120 €/Fm), C- und D-Holz verharrt auf bescheidenem Niveau (ca. 60 – 70 €/Fm). Konkrete Verträge sind bislang noch nicht geschlossen, mit Ausnahme von Buchen C-/D-Holz, so dass die hier angegebenen Werte nur eine Schätzung sind.

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